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Next Generation Researchers

Das forschungsbasierte Lernen und Lehren in der Kölner Lehrer*innenbildung legt den Grundstein sowohl für den forschenden Habitus künftiger Lehrer*innen als Teacher Scientists als auch zur Sicherung des Forschungsnachwuchses in den Fachdisziplinen.

Für mich bedeutet Lehrer*innenbildnerin zu sein, gemeinsam mit der zukünftigen Generation der Wissenschaftler*innen in der Graduiertenschule für Lehrer*innenbildung Schulen forschungsbasiert und systematisch weiterzuentwickeln.

Prof. Dr. Petra Herzmann | Erziehungswissenschaft, Humanwissenschaftliche Fakultät

Studierende

Lehramtsstudierende können als nächste Generation der Wissenschaft früh und aktiv an Forschungsprozessen partizipieren.

Sie lernen forschende Fragestellungen zu entwickeln, Innovationen in Schulen zu erproben und diese methodisch exakt auszuwerten.

Das Studienprojekt im Praxissemester verankert diese Strategie curricular im Studium. Hier lernen Lehramtsstudierende, ihre Beobachtungen und Erfahrungen aus dieser Praxisphase wissenschaftlich zu reflektieren.

Die eigenständige Entwicklung von Fragestellungen im Kontext aktueller Forschung bietet nicht nur den wissenschaftlichen Blick auf Phänomene und Herausforderungen, sondern öffnet auch die Tür zu einer akademischen Karriere.

Promovierende und Forschende

Die Universität zu Köln fördert kommende wissenschaftliche Generationen von Wissenschaftler*innen während der Promotion mit einer nachhaltig angelegten und flächendeckenden Infrastruktur von Graduierteneinrichtungen.

Die lehrer*innenbildenden Fakultäten unterhalten eigene Graduiertenschulen zur koordinierten fachbezogenen und fachübergreifenden Ausbildung und Vernetzung von Promovierenden.

Graduiertenschule für Lehrer*innenbildung (GSLB)

Promovierende mit Lehramtsbezug profitieren neben der Unterstützung einer fakultätsspezifischen Graduiertenschule zugleich von der optimalen Förderung durch die Graduiertenschule für Lehrer*innenbildung (GSLB), eine deutschlandweit einmalige Einrichtung.

Die GSLB fördert fakultätsübergreifend die nächste Generation von Wissenschaftler*innen, die zu Schule, Unterricht und Lehrer*innenprofession forschen. Mit der Anbindung an das Zentrum für Lehrer*innenbildung (ZfL) bildet sie eine Schnittstelle zwischen Schule und Universität.

Die Forschungsorientierung im Lehramtsstudium wird bereits durch Angebote gestärkt, mit denen sich Studierende zum Ende ihres Studiums über eine Promotion mit Lehramtsbezug informieren können. Sie erhalten etwa Unterstützung bei den ersten Schritten einer Promotion (Exposée, Betreuungssuche).

Mehr erfahren

Abordnung aus dem Schuldienst

Lehrer*innen können sich für eine Promotion aus dem Schuldienst an die Universität abordnen lassen.

Sie bekommen eine hervorragende Gelegenheit, sich als Teacher Scientists weiter zu entwickeln und ihre forschende Haltung weiter zu professionalisieren, indem Sie Fragestellungen vertiefend erforschen – eingebunden in ein breites Forschungs- und Unterstützungsnetzwerk.

Weitere Informationen zum Abordnungsverfahren

Lehrer*innen

Lehrer*innen gestalten ihre berufliche Entwicklung aktiv mit. Als Teacher Scientists nehmen sie eine forschende Haltung ein und erweitern kontinuierlich ihr Wissen, um Unterricht stets zeitgemäß und wirkungsvoll zu gestalten.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten der Universität zu Köln schafft dafür ein inspirierendes und flexibles Umfeld, das lebenslanges Lernen gezielt unterstützt und fördert.
 

Schüler*innen

Nicht zuletzt stärken Studierende und Lehrer*innen das forschende Lernen in Schulen, indem sie den wissenschaftlichen Habitus vorleben und mit ihren Schüler*innen praktizieren. Sie tragen Neugier, Offenheit und wissenschaftliches Denken in den Schulalltag.

Dadurch entsteht eine Kultur des Entdeckens, die junge Menschen motiviert, die Welt verstehen und die Zukunft mitgestalten zu wollen. Eine offene, dialogische, neu- und wissbegierige Haltung fördert den Entdeckergeist von Kindern und Jugendlichen grundlegend.

Die Welt forschend zu durchdringen, ist für alle Bereiche der Gesellschaft von hoher Bedeutung – und erst recht für die nächsten Generationen der Wissenschaft.